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Theatersaison 2026/2027: Bestiario idrico

"Bestiario idrico" befasst sich mit Flüssen und Lebewesen aller Art und erzählt Geschichten über das biologische und soziale Leben, das mit Flüssen verbunden ist. Der Film schildert die Konflikte und Vereinbarungen rund um das Flusswasser, die die Landschaft geprägt haben, die wir heute als unsere eigene erkennen. Er verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen der Art und Weise, wie Wasser bewirtschaftet wird, und der Lebensqualität an den Flussufern – nicht nur für eine einzelne Art, sondern für das gesamte Ökosystem.

Veranstaltungsort: Auditorium Biagio Marin, Via Marchesini, 31 - Grado

Web-site: https://ertfvg.it/spettacoli/bestiario-idrico/

 

Freitag, 4. Dezember – 20:45 Uhr

Aufführung in italienischer Sprache

Wasserbauliche Anlagen neigen dazu, unsichtbar zu werden, da sie sich in die sie umgebende Landschaft einfügen. Dies gilt für Erddeiche und Auen, aber auch für Pumpwerke, Kanäle, Stauseen und sogar Staudämme.

Die italienische Landschaft hat sich durch jahrhundertelange Besiedlungsschichten zu einer Agrarlandschaft entwickelt. Auch Städte und Ortschaften wurden im Laufe der Jahrhunderte gegründet (und verlegt…). Die Industrie hingegen gibt es erst seit etwas mehr als einem Jahrhundert. Wasserbauliche Anlagen haben jede dieser Entwicklungen begleitet; nicht nur die Aquädukte seit der Römerzeit, sondern auch die – mitunter imposanten – Umleitungen und Dämme, Landgewinnungsprojekte, Stauseen für Wasserkraftwerke und Entwässerungsnetze. Die italienische Landschaft ist von Menschenhand geschaffen, doch das Netz der wasserbaulichen Anlagen entzieht sich unserer Wahrnehmung.

Ist eine Brücke eine Straße oder ein Wasserbauwerk? Sind eine Toilette oder ein Wasserhahn Elemente des Tiefbaus oder die Endpunkte wasserbaulicher Anlagen? Wie anders sähe die Agrarlandschaft ohne den Kreislauf des Bewässerungswassers und ohne Kanäle und Pumpen zur Ableitung von überschüssigem Regenwasser aus?

Nichts, was wir sehen, ist endgültig. Der Klimawandel zwingt uns, radikale Veränderungen der uns so vertrauten Landschaft in Betracht zu ziehen: Wir können sie entweder erdulden oder gestalten. In Italien gibt es mehr als 6.000 Flüsse und noch viel mehr Wasserläufe, die zwar keinen eigenen Namen tragen, aber Teil von Flusseinzugsgebieten sind. Europa hat 110 Flussgebiete; Italien hat 7. Jedes umfasst Hunderte von Wasserläufen unterschiedlicher Bedeutung, die jedoch alle – ebenso wie das Grundwasser – für den nationalen Wasserhaushalt gleichermaßen strategisch wichtig sind.

Eine Inszenierung von Marco Paolini

im Zusammen mit Giulio Boccaletti

dramaturgische Mitarbeit: Marta Dalla Via, Diego Dalla Via, Michela Signori

mit Marco Paolini

und Patrizia Laquidara

Regie: Fratelli Dalla Via

Regieassistenz: Teresa Vila; Musik: Giuseppina Casarin; Bühnenelemente: Mirko Artuso; technische Leitung und Tonregie: Piero Chinello; Licht- und Bühnenbild: Michele Mescalchi; Licht: Nicola Munerati

Technische Unterstützung: Città Invisibile

Grafikdesign und Bühnenfotos: Gianluca Moretto

Produktion: Michela Signori

in Koproduktion mit Jolefilm und Teatro Stabile del Veneto – Teatro Nazionale

Informationen

Tel.: 0431 85834 / biglietteria@ertfvg.it

Stadtbibliothek

Tel.: 0431 82630

Kulturamt

Tel.: 0431 898269

Karten und Vorverkauf

ONLINE KAUFEN

KARTEN:

Vollpreis 24,00 € / Ermäßigt 21,00 € / Ermäßigung für über 65-Jährige, unter 25-Jährige und ERT-Abonnenten.

GRADO-THEATER-KARTEN:

Einzelplatz 5,- €

Freier Eintritt für Theaterabonnenten

VORVERKAUF:

Online ab Montag, 19. Oktober, unter ertfvg.it

Im Auditorium zwei Tage vor der Vorstellung von 15:30 bis 18:30 Uhr und am Tag der Vorstellung ab 17:30 Uhr bis zum Beginn der Vorstellung.