In der ländlichen Umgebung von Aquileia, einem flachen Streifen, der sich von Grado bis zur Festungsstadt Palmanova erstreckt, werden die Reben auf vorwiegend sandigen und tonhaltigen Böden angebaut. Hier hat der Qualitätsweinbau eine tausendjährige Geschichte, obwohl die Ursprungsbezeichnung erst im Jahr 1975 zuerkannt wurde.
Die autochthonen Weine sind der Friulano und der Verduzzo friulano bei den Weißweinen und bei den Rotweinen ist es der Refosco dal peduncolo rosso, das Aushängeschild der Ursprungsbezeichnung. Und: Pinot bianco, Pinot grigio, Riesling, Sauvignon, Gewürztraminer, Chardonnay und alle Cabernetsorten.
Auf Entdeckungsreise durch die Weingüter, nur einen Katzensprung von Grado entfernt
Zwischen einem Besuch der archäologischen Schätze von Aquileia und einem Spaziergang durch die friaulische Landschaft bietet ein Zwischenstopp in einem Weingut die Gelegenheit, die Region durch ihre Winzer kennenzulernen. Entdecken Sie die Mitgliedsbetriebe des Konsortiums DOC Friuli Aquileia und kontaktieren Sie diese direkt, um Informationen zu Einkäufen, Besichtigungen und Verkostungen zu erhalten. Eine Gelegenheit, Ihren Urlaub in Grado zu bereichern und ein unvergessliches Erlebnis mit nach Hause zu nehmen.
Weinberge zwischen Ebene und Meer
Die Nähe zur Adria trägt zum milden und luftigen Klima des DOC-Gebiets Friuli Aquileia bei. Die Böden alluvialen Ursprungs mit sandigen und lehmigen Anteilen sowie die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht begünstigen die Reifung der Trauben und die Entfaltung der Aromen. Eine Begegnung zwischen Land und Meer, die zur Identität der Weine dieser Region beiträgt. In der ländlichen Umgebung von Aquileia wurden die Reben mit Liebe und Hingebung zunächst von den Kelten und später von den Römern angebaut.
Der griechische Historiker Herodianus aus dem 3. Jhd. n. Chr. beschreibt in seiner „Geschichte des Kaisers Maximinus“ das ländliche Gebiet von Aquileia so: „angeordnet sind die Bäume in gleichen Abständen und gepaart sind die Reben, die so ein heiteres Bild formen, so dass dieses Gebiet mit Zweigkronen geschmückt zu sein scheint”.