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Reiserouten des Ersten Weltkriegs

Reiserouten des Ersten Weltkriegs

Friaul-Julisch-Venetien ist durch ein historisches Ereignis verbunden, das das Schicksal der ganzen Welt veränderte: der Erste Weltkrieg.

Auf dem Karstplateau lieferten sich Italiener und Österreich-Ungarn zwischen 1915 und 1917 zwölf blutige Schlachten, bei denen Hunderttausende von Männern in den in den kahlen Karstfelsen gegrabenen Schützengräben oder an den Hängen der Julischen Voralpen ihr Leben verloren. 

All diese Ereignisse können heute dank der Freilichtmuseen und der Great War Itineraries wiederentdeckt werden, spannende Wanderungen inmitten atemberaubender Naturlandschaften, auf denen Sie die Erlebnisse und das Leben der Soldaten nachempfinden können. Wie vor fast einem Jahrhundert können Sie entlang der Schützengräben spazieren, die militärischen Bauten bewundern und die Schauplätze der Schlachten besuchen. Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, die mit einem Besuch der unzähligen Denkmäler, Schreine, Beinhäuser und Kriegsgräberstätten fortgesetzt wird, die den Opfern dieses gigantischen Konflikts gewidmet sind.

Mehrere Städte und Ortschaften beherbergen interessante Museen, die oft dem Ersten Weltkrieg und ihrem Territorium gewidmet sind, sowie militärische Festungen, die zur Verteidigung der Grenzen zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurden; ein Beispiel ist das Museum Monte San Michele, das vor kurzem renoviert wurde und jetzt multimedial ist. Dank Augmented Reality ist es möglich, einige der dramatischen Ereignisse jener Jahre in der ersten Person nachzuerleben.

Trotz seiner geringen Größe stellt dieses Museum ein bedeutendes Zeugnis für die Härten dar, denen die italienischen Soldaten während der Kämpfe in diesem Gebiet ausgesetzt waren. Auf beiden Seiten der Eingangstür des Museums stehen zwei Grabenmörser oder Bombarden, die Waffen, die während des Großen Krieges schlechthin eingesetzt wurden. In den drei Räumen sind dagegen fotografische Darstellungen des Gasangriffs vom 29. Juni 1916, der Karstlandschaft während des Krieges und des Lebens der Soldaten in den Schützengräben sowie verschiedene Gegenstände wie Geschosse, Gewehrläufe, Gasmasken und persönliche Gegenstände zu sehen. Der Platz davor bietet einen herrlichen Blick über das Isonzotal und die Stadt Görz. Noch heute, wenn man das Panorama betrachtet, kann man die Bedeutung dieses Gipfels verstehen, der eine hervorragende Position zur Kontrolle des Territoriums darstellte. 

Neben San Martino del Carso kann man auch auf den Höhen hinter Monfalcone und auf den Bergen Sei Busi, San Michele, Calvario und Sabotino diesen wichtigen Teil der Geschichte wiederentdecken. Außerdem gibt es wenige Kilometer entfernt weitere wichtige Stätten, die mit dem Ersten Weltkrieg in Verbindung stehen: die Heiligtümer von Redipuglia und Oslavia, die Ara Pacis Mundi der Medea und der Colle Sant'Elia. 

Kontakte

Adresse Via Zona Sacra c/o cima del Monte San Michele
Telefon nummer +39 0481 92002
Web-site http://www.itinerarigrandeguerra.it/Friuli-Venezia-Giulia

Nützliche Informationen

Zeitpläne 10. Oktober - 27. März: von Dienstag bis Sonntag 9.00 - 13.00 Uhr / 14.00 - 16.00 Uhr; 1. April - 30. September: von Dienstag bis Sonntag: 9.00 - 12.3
Preise 3,00 - 6,00 €

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